Die Rauhnächte 2019/20

 

Zwischen Weihnachten und Dreikönige soll während der 12 Rauhnächte Rückschau gehalten werden und wir bereiten uns auf das neue Jahr vor. Rituale und Bräuche begleiten uns in dieser Zeit, die es seit Ewigkeiten gibt.

Nach den Weihnachtstagen kommt die Zeit der Rauhnächte. An diesen Tagen sollen besondere Dinge passieren, da das Bank der diesseitigen zur jenseitigen Welt viel stärker ist als gewöhnlich.

Die 12 heiligen Nächte symbolisieren die Wiederkehr der Seelen und das Erscheinen der Geister. Die Tage zwischen den Jahren eignen sich besonders für Zukunftsdeutungen durch Träume, zum Räuchern der Wohnung oder zum Erkennen von Vorzeichen durch Orakeln.

Was bedeuten die Rauhnächte?

Die Rauhnächte, auch Gockelsnächte, Rauchnächte oder Weihnächte, sind die Tage von Weihnachten bis nach dem Jahreswechsel. In den meisten Regionen beginnen die zwölf heiligen Nächte in der Nacht auf den 25. Dezember und endet am 6. Januar, dem Dreikönigstag. Diese magische Zeit ist voller Legenden, Märchen und Mythen. An diesen Nächten führen die Menschen bis heute altbekannte Rituale durch, wie das Bleigießen, das Räuchern der Häuser, Wohnungen und Ställe oder das Sternsingen am 6. Januar.

Die 12 Rauhnächte sind zudem Sinnbild für die 12 Monate des Folgejahres und bilden eine Brücke zwischen dem Diesseits und Jenseits. Das Wetter in einer Rauhnacht bestimmt, wie die Wetterlage im jeweils zugeordneten Monat wird. In den Göckelnächten sollen Tiere mit den Toten sprechen oder Ahnen und Geister erscheinen.

Wo liegt der Ursprung der heiligen Nächte?

Die meisten Rauhnacht Rituale wurden nicht aufgeschrieben, sondern über die Jahrhunderte mündlich überliefert. In alten Schriftstücken taucht die Erwähnung der Rauhnächte erstmals im 16. Jahrhundert auf. es herrscht die Vermutung, dass die 12 Rauhnächte dem germanischen Mondkalender entspringt. Zunächst begann die Zeit der Rauhnächte in der Thomasnacht auf den 22. Dezember. Heute ist der Zeitraum der Weihnächte zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar festgelegt.

Der Begriff Rauhnacht entstammt vermutlich dem Weihrauch, da in der Zeit zwischen den Jahren verschiedene Kräuter verräuchert wurden. Damals hofften die Menschen durch das verräuchern Böses, Schlechtes und Unangenehmes abzuwenden. Die zahlreichen Rituale, Bräuche, Sitten und Vorahnungen in dieser besonderen Zeit sind in vielen Regionen erhalten geblieben. Am Weihnachtsabend sollen Geisterwesen eine überaus starke Macht haben. was auch der Grund für das Läuten der Kirchenglocken (Schreckensgeläut) bis zur Mitternachtsmesse ist.

Warum Räuchern?

Eines der Rauhnacht Rituale ist das Räuchern. Es dient der Reinigung, soll positive Energien in das Haus strömen lassen und böse Geister vertreiben.

Als Räucherpflanzen eignen sich z.B.:

  • Beifuß
  • Fichtenharz
  • Lavendel
  • Holunder
  • Mistel

Mit dem Räucherwerk aus Pflanzen und Harz geht der Räuchernde drei mal gegen den Uhrzeigersinn durch den Raum, um jeden Raum mit lichtvoller Liebe zu füllen. In der Zeit der Rauhnächte baut sich so ein energetischer Schutz gegen böse Geister auf. Als Abschlussritual eignet sich besonders der Dreikönigstag.

Was bedeutet das Träumen?

Was Du in deiner Rauhnacht träumst, soll tatsächlich in den nächsten Monaten des neuen Jahres geschehen. Hilfreich ist das führen eines Traumtagebuchs. Dann hast Du die Möglichkeit, später zu prüfen ob der Traum in Erfüllung gegangen ist.

Nutze die Rauhnächte für Veränderungen und Heilung. Säen das, was Du dir im kommenden Jahr wünschst, denn die Zeit der heiligen Nächte ist die beste für Manifestation und Transformation.

Wir laden Dich ein kostenlos mitzumachen!

Alles was Du brauchst ist ein Notizbuch, eine Kerze, Räucherwerk und wenn Du magst Orakelkarten.

 

In dem Link findest Du die Anleitung für die Rauhnächte:

Klicke hier: Rauhnächte 2019-20

 

Wir wünschen Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Sabine und Klaus-Peter

 

 

 


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